KUNST · STRUKTUR · STILLE
Stille, die
sichtbar wird.
Arbeiten von Chikuma Yamatake.
Eine Einladung, genauer hinzusehen —
und einen Moment zu verweilen.
KUNST ALS GEGENWART
Der stille Grund.
Die lebendige Spur.
Eine helle Fläche. Ein Riss, der sich öffnet. Farbe, die unter einer Schicht hervortritt. Chikuma Yamatakes Arbeiten machen den Augenblick spürbar: Licht verweilt auf der Oberfläche, der Blick folgt einer Linie und findet Raum.
In Schichtung, Bruch und Zwischenraum begegnet uns eine Kunst der Aufmerksamkeit. Ihre Ruhe trägt Bewegung in sich. Wer verweilt, entdeckt den feinen Rhythmus des Materials — und die Freiheit einer Form, die offen bleibt.
EINE BEGEGNUNG IN 17 WERKEN
Ausgewählte Arbeiten.
Nach Formaten geordnet, mit Maßen an der Wand.
Werk öffnen: Mit dem Mausrad zoomen und die Wand mit gedrückter Maustaste verschieben.
Alle Werke im gleichen Maßstab. Meditationsplatz: Kissen Ø ca. 28 cm, Ikebana ca. 40 cm hoch (illustrative Referenzmaße).
Preise für Originalwerke in Euro, ohne zusätzlichen Schmuckrahmen. Gesamtpreise zzgl. Versand. Abholung nach Absprache.
Werknummern dienen der Orientierung. Die ergänzten Bildtitel lauten „Mu 1“, „Mu 2“ sowie „Kirschblüten – Sakura 1“ und „Kirschblüten – Sakura 2“. Die Maße folgen den ergänzten Werkangaben. Die früheren Gruppen 08 und 18 sind als Werk 08 zusammengeführt.
EIN HAIKU FÜR DEN AUGENBLICK
Licht fällt durch das Laub
schimmert im Dazwischen
Ein Blatt treibt vorbei
Komorebi · Poetische Miniatur für Zen Art

DER KÜNSTLER
Chikuma
Yamatake.
竹真山竹
Chikuma Yamatake ist der Künstlername von Marcus Kirchner. Seine bildnerische Arbeit gilt dem Zusammenspiel von Material, Licht und innerer Sammlung. Schichten bewahren Spuren; Risse öffnen Räume. Aus dem Einfachen wächst eine stille Gegenwart.
Aufenthalte in Japan und die Begegnung mit Tempeln und traditionellen Künsten gaben ihm wesentliche Impulse. In seinen Arbeiten entfaltet sich Zen als gelebte Aufmerksamkeit: unmittelbar, offen und dem Unvollkommenen zugewandt.
Der Klang der Shakuhachi begleitet diesen Weg am Rand — als Verbindung von Atem und Stille. Im Zentrum steht das Bild: eine Fläche, auf der sich Ruhe und Bewegung begegnen.
Biografischer Hintergrund: shakuhachi.de und ergänzte Künstlerangaben.
POETISCHER RESONANZRAUM
Das Einfache.
Das Ungebundene.
Ryōkans Hinwendung zum Einfachen und Ikkyūs freier, eigensinniger Geist laden zu einem offenen Blick ein. In diesem poetischen Resonanzraum werden auch die Bilder lesbar: als Spuren eines gegenwärtigen Augenblicks, als Raum für das Unfertige, als Begegnung mit Stille.
Zur Dichtung: Ryōkan, Sky Above, Great Wind · Ikkyū, Wild Ways.
IM AUSTAUSCH
Ein Bild. Ein Gedanke.
Ein Gespräch.
Für Fragen zu den Arbeiten und den Austausch
über Kunst, Material und Stille.